Seminare an Universitäten

Seminare an Universitäten

Seminare an Universitäten 961 991 Kerstin Döring

Wie sehen Systeme in Zukunft aus? Wie finde ich inmitten von Krisen, Kriegen und antidemokratischen Strömungen die Zuversicht, die ich brauche, um meine eigene Zukunft zu planen? Wie treffe ich Entscheidungen, die zu mir passen – ohne mich von den Erwartungen anderer, von Eltern, „der Gesellschaft“ oder überzogenen Social-Media-Idealen leiten zu lassen?
Diese Fragen bewegten Studierende in den Seminaren „Entscheidungen treffen – innere Orientierung in einer komplexen Welt“ und „Was will ich wirklich?“, die ich in den letzten drei Wochen an der Uni Hamburg & an der Leuphana Universität in Lüneburg gegeben habe. Viele Studis fühlen sich mutlos, ängstlich, überfordert. Wer könnte es ihnen verdenken!

In einem Workshop können wir natürlich nur Impulse setzen, die zum Nachdenken anregen. Aber eines wird immer schnell klar: Man ist nicht allein. Andere kämpfen mit ähnlichen Zweifeln und Unsicherheiten. Der Austausch öffnet Perspektiven und relativiert den eigenen Blick.

So sagte eine Studentin nach einer SWOT-Analyse: „Eigentlich habe ich in meiner Situation kaum etwas zu befürchten. Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Nicht viel. Ich bin privilegiert.“
Für manch andere hingegen hat „Scheitern“ andere Konsequenzen – wer z.B. keinen finanziellen Puffer hat, spürt die Folgen einer „falschen“ Entscheidung härter.

Die Fragen und Themen der Studierenden führen oft zu den sieben Säulen der Resilienz, die ich in den Seminaren anspreche:
Optimismus heißt nicht, die Realität schönzureden, sondern auch in schwierigen Momenten Handlungsmöglichkeiten zu sehen. 
Akzeptanz bedeutet, Dinge hinzunehmen, die sich nicht ändern lassen – um Energie für das zu haben, was man tatsächlich beeinflussen kann. 
Lösungsorientierung fragt: „Was kann ich jetzt tun?“ statt „Warum passiert das mir?“. 
Verantwortung übernehmen bedeutet, den eigenen Einfluss zu erkennen, ohne sich in Schuldzuweisungen zu verlieren. 
Netzwerke nutzen erinnert uns daran, dass wir nicht alles allein schaffen müssen. Gemeinschaft gibt Halt. 
Zukunft gestalten heißt, sich kleine Ziele zu setzen, selbst wenn die Welt unsicher scheint. 
Und Selbstwirksamkeit ist das Vertrauen, dass man Krisen meistern kann, weil man es schon einmal geschafft hat.

Leichter gesagt als getan: Resilienz stärken angesichts unsicherer Systeme und bröckelnder Strukturen. Aber es ist ein Anfang. Was oft hilft, ist die Arbeit an eigenen Zukunftsbildern. Wo sehe ich mich in drei oder fünf Jahren? Eine Übung in punkto Zukunftsplanung beinhaltet das Treffen mit dem eigenen „Future-Self“ – und plötzlich tauchen wieder Lebenskraft, Motivation und Zuversicht auf.

Natürlich immer wichtig: Nicht die perfekte Entscheidung suchen. Ansprüche runter. Auch zweitbeste Entscheidungen sind gut genug. Leben ist eh nie perfekt. 😊

#resilienz #selbstführung #entscheidung

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